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Konjunkturpaket II

Im Rahmen des Konjunkturpakets II hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, auch qualifizierte Mitarbeiter:innen in die Weiterbildungsförderung mit einzubeziehen.

Hierfür müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Der Erwerb des (letzten) Berufsabschlusses des/der Arbeitnehmer:in und die letzte öffentlich geförderte Weiterbildung liegen mindestens 4 Jahre zurück.
  • Die/Der Arbeitnehmer:in wird für die Teilnahme an der Weiterbildung von der Arbeit freigestellt (keine Freistellung aus wirtschaftlichen Gründen zur Vermeidung von Kurzarbeit) und hat weiterhin Anspruch auf Arbeitsentgelt.
  • Die Weiterbildung findet während betriebsüblicher Arbeitszeiten statt.
  • Sowohl der Bildungsträger als auch die Maßnahme sind durch eine fachkundige Stelle für die Weiterbildungsförderung zugelassen.
  • Die Weiterbildung erhöht die Kompetenz des Mitarbeitenden für den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Den Teilnehmenden können die notwendigen Lehrgangskosten erstatten werden. Darüber hinaus kann einen Zuschuss zu den notwendigen übrigen Weiterbildungskosten (z. B. Fahrkosten) gewährt werden.

Die Arbeitnehmer:innen erhalten für die Förderung einen Bildungsgutschein. Damit können sie unter zugelassenen Weiterbildungsangeboten wählen.

Sonderprogramm WeGebAU

Wegebau ist ...
Wegebau ist ...

WeGebAU ist eine Initiative der Bundesagentur für Arbeit und die Abkürzung für "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen".

Die Weiterbildung gering qualifizierter Beschäftigter ohne bzw. mit „veraltetem“ Berufsabschluss ist angesichts des zu erwartenden Fachkräftemangels ein arbeitsmarktpolitisch vorrangiges Ziel. Ebenso ist die Weiterbildung im ausgeübten Beruf für ältere Berufstätige im Hinblick auf eine längere Lebensarbeitszeit von Bedeutung, sowohl für den Betrieb als auch für die Mitarbeitenden selbst.

 

...keine Frage des Alters.
...keine Frage des Alters.

Weiterbildung für Arbeitnehmer:innen ab 45 Jahre

Rechtsgrundlage: § 417 SGB III
Gefördert wird die Teilnahme an Weiterbildungen, die außerhalb des Betriebes durchgeführt werden. Durch den Erwerb von arbeitsmarktnahen Kenntnissen halten Arbeitnehmer:innen ihre Qualifikationen auf dem neuesten Stand. Mit dieser Initiative soll die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer gesichert und qualifikationsbedingte Entlassungen vermieden werden.
Arbeitnehmer:innen können bei Teilnahme einer zertifizierten Bildungsmaßnahme Zuschüsse erhalten, wenn sie

  • bei Beginn der Maßnahme das 45. Lebenjahr vollendet haben
  • für die Zeit der Teilnahme weiterhin Anspruch auf Arbeitsentgelt haben
  • vom Arbeitgebenden für die Teilnahme freigestellt werden
  • in einem Betrieb mit weniger als 250 Arbeitnehmer:innen beschäftigt sind.

Arbeitsentgeltzuschuss bei Weiterbildung für Ungelernte

Rechtsgrundlage: § 235c SGB III
Gefördert werden Teilqualifikationen, die ein:e Arbeitnehmer:in erwerben kann ohne sein Beschäftigungsverhältnis zu kündigen. Mit dieser Initiative sollen qualifikationsbedingte Entlassungen verhindert werden.
Arbeitgeber:innen können einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt erhalten, wenn der/die Arbeitnehmer:in

  • bisher keinen Berufsabschluss erworben hat
  • wegen der Teilnahme an der Weiterbildung die Arbeitsleistung ganz oder teilweise nicht erbringen kann.

Weitere Informationen der Agentur für Arbeit.



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